Was ist Psychotherapie?

Dass Psychotherapie hilft, ist heute unbestritten. Psychotherapie wird gebraucht: Epidemiologische Studien zeigen, daß ca. ein Viertel der Allgemeinbevölkerung unter Beschwerden leidet, die psychotherapiebedürftig sind.

Psychotherapie kann heilend, lindernd, vorbeugend und persönlichkeitsentwickelnd wirken. Belegte Wirkfaktoren sind die therapeutische Beziehung, einfühlendes Verstehen und emotionale Stütze durch den/die TherapeutIn.

Psychotherapie ist ein eigenständiges Heilverfahren für die Behandlung von psychischen oder psychosomatisch bedingten Leidenszuständen. Sie besteht gleichberechtigt neben anderen Heilverfahren wie der somatischen (körperbezogenen) Medizin.

Die Ausübung der Psychotherapie ist durch das Psychotherapiegesetz geregelt.

Im Zentrum stehen das Gespräch und der Austausch zwischen Therapeuten/In und KlientIn. Therapie ist nicht an ein Schema gebunden wie ein fixes Programm, sondern ist prozessorientiert. Defizite, aber auch verloren geglaubte Ressourcen werden in dem Prozess deutlich.

Psychotherapie fördert, begleitet und unterstützt, damit die gewonnenen Erkenntnisse eingesetzt werden können.

Die wichtigste Komponente für eine gelingende Therapie ist die Motivation des Klienten/der Klientin, d.h. die Grundlage für einen Behandlungserfolg ist die Bereitschaft, sich auf den Prozeß einzulassen.